Hippolit-Kirchengemeinde Amelinghausen

Programmvorschau
Freitag-Nacht-Konzerte – Musik bei Kerzenschein

Hippolit-Kirche Amelinghausen

20jähriges Jubiläum im Sommer 2017

 

Die Hippolitkirchengemeinde lädt zum 20jährigen Jubiläum der Freitag-Nacht-Konzerte ein. 

Kerzenschein, Zeit zur Besinnung zum Wochenausklang, Musikalische Leckerbissen, Ohrenschmaus, Seele baumeln lassen, Genuss pur – dies alles bleibt. Nur die Anfangszeiten variieren im Jubiläumsjahr. Bitte beachten!
Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.


16.6.  20.00 Uhr

Wolfgang Amadeus Mozart: Die Zauberflöte

bearbeitet für Flöte, Violine, Viola, Cello und Sprecher.

Die Zauberflöte neu entdecken. Der Zeitgenosse Mozarts Franz Heinrich Ehrenfried hat „Die Zauberflöte“  für Quartett bearbeitet. Ihm gelingt mit dieser Bearbeitung ein kompositorisch und spieltechnisch anspruchsvolles Stück, in einer Gattung, die hauptsächlich der privaten Unterhaltung im Freundes- oder Familienkreis vorbehalten war. Der Schauspieler und Theaterprinzipal Emanuel Schikander schrieb den Text für die Zauberflöte, aber auch die gesprochene Regieanweisung des Original Librettos. Und genau hier fangen Sie an, in Ihrer Fantasie Ihre eigene Zauberflöte zu entwickeln. Kein vorgefertigtes Bühnenbild, keine Spielfiguren, nur gelesene Anweisungen mit den notwendigsten handlungstragenden Texten und die wundervolle Musik  schaffen neue Bilder in Ihrem Kopf. Jeder Besucher wird dann seine eigene Aufführung mit nach Hause nehmen.

Ausführende

Lisa Wulfes-Lange absolvierte das Studium für Schulmusik und für Orchesterdiplom mit dem Hauptfach Querflöte an der Musikhochschule in Detmold. Sie ist freiberuflich solistisch und in verschiedenen Ensembles im In- und Ausland tätig. Im Jahr 1988 war Lisa Wulfes-Lange Mitglied des Braunschweiger Staatsorchesters, 1991 im Göttinger Symphonie Orchester. Zwei Jahre später konzertierte sie im Orchester der Berliner Bach Akademie. Lisa Wulfes-Lange unterrichtet an der Musikschule der Hansestadt Lüneburg und ist als Dozentin bei den Kammermusikkursen der „Jeunesse musicales“ Deutschland tätig. Seit 1987 ist sie aktives Mitglied der legendären Hamburger Streetband Tätärä. Seit 2015 ist sie aktives Mitglied des Querflötenorchesters der Deutschen Gesellschaft für Flöte. Mitwirkung an Fernseh- und Rundfunkproduktionen von ARD, ZDF und Norddeutschem Rundfunk.

Das Ensemble Lundi hat sich vor 15 Jahren in Form eines Streichtrios gegründet und spielt seither in unterschiedlichsten Besetzungen, vom Trio bis hin zum Oktett, wobei sich in den letzten Jahren die Besetzung als Streichquartett vorrangig durchgesetzt hat.

Die Musikerinnen sind sowohl festangestellte als auch freiberufliche Mitglieder der Lüneburger Sinfoniker, zudem sind alle im instrumentalpädagogischen Bereich tätig. Die Kammermusik liegt ihnen jedoch am meisten am Herzen!

Die Mitglieder des Ensembles sind Gabriele Wiethe, Violine, Martina Neumann, Viola und Franziska Borderieux, Violoncello

Als Sprecher konnte Schauspieler Thomas Ney aus Lüneburg gewonnen werden.

 

23.6.  20.00 Uhr

Tätärä - Die mobilste Band der Welt

Open Air auf dem neu gestalteten Umfeld der Hippolit-Kirche


Die Idee von Tätärä ist funky Streetmusik, mobil, handgemacht, Brassmusik ohne elektronische Hilfsmittel, direkt, laut, spontan, unschlagbar live. Tätärä ist ein optisches Ereignis. Mehr Bewegung, mehr Theatralik, mehr Spaß. Der Eindruck vom organisierten Chaos ist Konzept. Saxophone, Trompeten, Flöte, Posaunen, Tuba und eine starke Rhythmusfraktion sorgen für ein energetisches Klangbild. Tätärä bricht das Schweigen. Tätärä ist ein akustisches Ereignis. Doch die Musik ist nur ein Teil des Vergnügens. Tätärä ist nicht auf eine Bühne fixiert, hängt nicht an der Steckdose. Tätärä ist mobil und spielt mit dem Auditorium, mal komödiantisch, mal provokativ. Rock, Jazz, Beat, Groove, Latin, Punk, Swing, Funk und Klassik ergeben ein buntes Stilgemisch mit arrangierten und freien Teilen. Die unverfälschte Lust der Profimusiker am Musizieren und der abenteuerliche Trip durch Stile und Ausdrucksformen machen Tätärä zu einem optischen und akustischen Genuss.

 

 

7.7.   20.00 Uhr

„Love & Peace“    Konzertlesung

John Lennon, seine Lieder und die Religion

Der als „deutscher John Lennon“ bekannte Sänger und Gitarrist Johnny Silver wird das Publikum an diesem Abend mit der unvergänglichen Musik des Beatles, insbesondere des Solokünstlers, Komponisten und Friedensaktivisten, unterhalten. Die Lieder Lennons und der Beatles werden als Unplugged – Versionen dargeboten, die ohne Studiotricks oder Effekte auskommen und bei denen auf reine und emotionale Direktheit Wert gelegt wird.

Außerdem können die Gäste gespannt darauf sein, was diese Musik mit der christlichen Botschaft verbindet. In der Konzertlesung „Love & Peace“ werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede beleuchtet. . Die Konzertgäste - auch solche, die seltener in die Kirche kommen - mit dem Evangelium in Berührung zu bringen ist neben der musikalischen Darbietung ein Hauptziel des Vorhabens. Die insgesamt 18 Lieder stammen aus der Beatles- und Solozeit von Lennon; sie passen zum Thema Frieden, Liebe, Verständigung, Gewaltlosigkeit. Biografische und geistlich-meditative Texte, erstellt von Wolfgang Bönisch (Mitarbeiter im Kirchenamt der EKD) werden im Wechsel mit den Liedvorträgen von Andrea Bönisch gelesen und durch Bildprojektionen und der Einladung zum Gespräch ergänzt.

Auf dem Höhepunkt ihrer Karriere fielen die Beatles nicht nur in kirchlichen Kreisen in Ungnade, als John Lennon sie in einem Interview als „... bekannter und einflussreicher als Jesus“ bezeichnet hat. Die Konzertlesung rückt von Skandalmeldungen und eindimensionalen Betrachtungen ab, richtet vielmehr den Fokus auf John Lennons Leben mit seinen emotionalen und authentischen Liedern. “Imagine“, „Give peace a chance“ und „All you need is love“ werden oft als Versuch gesehen, die Friedensbotschaft Jesu Christi neu zu formulieren und zu verbreiten.

Begleiten Sie John Lennon auf der Suche nach dem Sinn des Lebens und erfahren Sie mehr über seine Sehnsucht nach Frieden, Gewaltlosigkeit, Gerechtigkeit und Liebe.

 

21.7.   21.00 Uhr

„Musical Projekt“

Die Gruppe „Klangeffekte“ mit Michael Hendel und seinen Freunden Monja Siegler, Jonas Leonhardt und Alexandra Cornelius wird Musicalsongs aus aller Welt zum Besten geben.

„Wir möchten Sie mitnehmen auf eine kleine Reise durch die Welt der Musicals. Von Evita über König der Löwen bis hin zu Grease und Sister Act singen wir für Sie die größten Musical Hits. Wir sind Monja, Solistin bei Chornetto, Jonas und Charly, unsere Stars für Amelinghausen und der allround Musiker Michi Hendel. Lehnen Sie sich zurück und genießen Sie die Show.“

 


 

4.8.   21.00 Uhr

Drei Trompeten & Orgel

Was gibt es schöneres als ein Treffen der Königin der Instrumente, der Orgel, mit dem königlichsten aller Instrumente, der Trompete. Nun treffen sogar drei strahlende Trompeten auf den vollen Klang der Orgel. Lassen sie sich mit Werken sowohl barocker als auch moderner Komponisten eine Stunde lang mit prachtvolle Klängen vom Alltag ablenken. Söhnke Klegin, Roland Aubel, Lucia Zabinski , Trompete, Deborah Coombe, Orgel spielen Werke u.a. von Bach, Händel und Vivaldi.




19.8.    17.00 Uhr  Sonderkonzert zum Heideblütenfest

Ulf Manú Quartett

Lyrisch, virtuose Musik zwischen Romantik, Folk und Jazz

2009 hat sich das Quartett mit Ulf Manù, Gitarren, Komposition/Arrangement, Kerstin de Witt, Blockflöten, Michael Bohn, Kontrabass und Daniel Orthey, Percussion gegründet und dem kreativen und fantasievollen Umgang mit stilübergreifender Musik verschrieben. Komposition und Improvisation bilden eine lebendige Einheit, stilistische Vielfalt ist Programm, jedoch immer mit Spannung, Freude Tiefgang und Finesse.Eine gelungene Melange aus Jazz, romantischen und folkloristischen Einflüssen und asiatisch/orientalischen Klängen und Rhythmen: Mal groovt es jazzig im 7/4 Takt, dann wieder irisch, keltisch tänzerisch-wild im 9/8, vertrackte Harmonien und Melodien wechseln mit eingängigen Arrangements, rockiger  Drive folgt auf schwebende Rhythmen und meditative Klänge.  Lebendig, vielschichtig, virtuos und farbenfroh.

Die Besetzung Blockflöte, Gitarre, Kontrabass und Percussion spiegelt dieses Ansinnen wider: Kraftvolle Rhythmen mit zarten Klängen, erdige Grooves mit luftigen Harmonien und Melodien zu kombinieren ist für uns ein besonderer Reiz. Wir scheuen keine Gegensätze, wir brauchen sie.

Ulf Manú Müller studierte Gitarre am Hamburger Konservatorium mit dem Abschluß der Musikhochschule Hamburg. Meisterkurse u.a. bei Frank Bunngarten und Johannes Tonio Kreusch.Unterrichtstätigkeit an der Musikschule der Stadt Lüneburg und privat. Autor einer Gitarrenschule. erste Veröffentlichung eigener Kompositionen 1994. solistische und kammermusikalische Aktivitäten, Gastmusiker bei „concerts for healing and meditation” mit Sri Ganapati Sachchidananda Swamiji in Europa und den U.S.A. Preisträger beim internationalen Gitarrenwettbewerb „Open Strings” 2000 mit eigenen Kompositionen, zahlreiche CD-Einspielungen, u.a. für Hans-Jürgen Hufeisen und Anselm Grün, Helge Burggrabe, Kailash Kokopelli, zahlreiche Theaterkompositionen, 2006 Eigenproduktion der cd „tales from the heart”, eine Homage an die Musik von Sri Ganapati Sachchidananda Swamiji.

Kerstin de Witt schloss ihr Diplomstudium 1999 im Fach Blockflöte bei Prof. Peter Holtslag an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg ab. Anfang 2002 absolvierte sie ihr Konzertexamen bei Prof. Kees Boeke an der Musikhochschule Trossingen. 1991 wurde ihr der Emsländische Kulturpreis verliehen. Beim internationalen Blockflötenwettbewerb in Calw bekam sie 1998 den Sonderpreis für die beste Interpretation der Auftragskomposition. 1999 wurde sie Masefield -Stipendiatin der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. Hamburg. Kerstin de Witt konzertiert als Solistin und in verschiedenen Ensembles als Blockflötistin und Geigerin; seit 1999 ist sie Mitglied des renommierten Blockflötenquartetts Flautando Köln, mit dem sie neben ausführlicher Konzerttätigkeit zahlreiche Rundfunk-, Fernseh-  und CD-Aufnahmen macht. Konzerte führten sie durch Europa, Australien, die Vereinigten Staaten und Korea. Außerdem gab sie Meisterkurse in Deutschland, Tschechien, Korea und auf Madeira.

Michael Bohn, Kontrabass 2001 begann er E-Bass zu spielen und war Mitglied verschiedener Bands aus verschiedensten Stilistiken. Durch ein wachsendes Interesse am Jazz begann er 2006 Kontrabass zu lernen und wirkt seitdem in zahlreichen Jazzformationen, Orchestern, als Sideman im Singer-Songwriter- und Folkgenre und bei verschiedenen Theater- und Musicalproduktionen mit. Seit 2009 studiert er Jazzkontrabass an der Hochschule für Künste Bremen bei Detlev Beier.

Daniel Orthey absolvierte ein klassisches Schlagzeugstudium an der Robert-Schumann Hochschule Düsseldorf. Von 1996 – 2005 war er Schlagzeuger im Militärmusikdienst der Bundeswehr. Seit 2001 Lehrtätigkeit an der Musikschule für Kreis und Stadt Uelzen e.V. in den Fächern Schlagzeug und Ensembleleitung sowie seit 2005 Studium der angewandten Kulturwissenschaften an der Leuphana Universität Lüneburg mit dem Schwerpunkten Musik und Kunst- und Bildwissenschaften. Konzerte im In- und Ausland. Bei seiner selbstständigen Arbeit als Konzertveranstalter und Workshopleiter widmet er sich im Besonderen dem Bereich der Musikvermittlung. Im Jahr 2009 erhielt er für sein Projekt „Heiderauschen“ den Förderpreis für Musikvermittlung vom Musikland Niedersachsen.

 

1.9.   21.00 Uhr

 „Die Orgel rockt“

„Orgel rockt“ ist ein mitreißendes Solo-Konzertprojekt für die Kirchenorgel. Seit November 2009 spielt der Öhringer Organist und Chorleiter Patrick Gläser aus Gehör, Herz und Gedächtnis heraus seine Coverversionen bekannter Titel aus den drei großen Genres Rock, Pop und Film. Seit Januar 2016 läuft das Programm „Tour 4“ mit einer Programmauswahl, die sich wieder an Publikumswünschen orientiert. Mit dabei sind u. a. „ Viva la vida“, „Jump“, „Game of Thrones“, „Summer of 69“ und „Final Countdown“. Die beliebtesten Titel aus den ersten Programmen bleiben auch in Tour 4 wieder als Zugaben erhalten.

Inzwischen fanden in gut sechs Jahren über 200 Konzerte mit mehr als 45.000 Zuhörern statt. Höhepunkte waren u. a. Auftritte in Schweden, Russland, Österreich und der Schweiz, beim Festival „Rock den Dom“ im Mariendom zu Hildesheim und im September 2016 mit den Wise Guys in deren Konzert in Weinsberg.

Wie vertragen sich diese Musik und der Kirchenraum? Zehntausende Menschen, die bereits zu den Konzerten in die Kirche gekommen sind, um sich von der Musik, die sie aus Höhen und Tiefen ihres Lebens kennen, mit der Orgel wieder neu berühren zu lassen, haben entschieden. Der durchschnittliche Besuch von über 200 Zuhörern ist außergewöhnlich für Konzerte mit Orgel Solo und bietet die Chance, ein vom Altersspektrum her breitgefächertes Publikum zu erreichen und Menschen mit ihrer „Alltagsmusik“, die ja oft mit unseren jeweiligen Biografien verknüpft ist, zu berühren.

Patrick Gläser ist Kirchenmusiker in Öhringen und Neuenstein. Außerdem betreibt er das Projektstudio SOUNDmanufaktur in Öhringen. Er ist Musikproduzent und Komponist mit dem Schwerpunkt Audiomarketing. Auf vielseitige Weise wirkte er in verschiedenen Bühnen-Produktionen als Solist oder Sprecher mit. Zusammen mit Karin Friedle-Unger tourt er im Duo „StimmeTasten als Pianist und Begleiter. Für "Orgel rockt" arrangiert er Rock- und Popsongs und symphonische Filmmusiken - für die Besetzung Orgel + Gänsehaut.



Unsere Konzerte werden freundlich unterstützt durch:


Lüneburgischen Landschaftsverband und die Sparkassenstiftung.